Des Eises Nacht

Alleine steh ich am Fluss
in der eisigen Nacht
Blumen aus Kristall
fallen aus dem Himmel
kann die Sterne nicht sehen
nur fühlen

Die Kälte schmerzt so sehr
in meinem Fleisch
die Zeit treibt auf den glitzernden
Schollen vorüber
das Klagen Schuberts Wanderers
klingt von fern

Wo bist du Wanderer
dessen Weg meiner kreuzte
für eine Eisschollenzeit
wo ist die Wanderin mit den blauen Augen
mit der ich am Flusse sass
wo

Der Mond er kreist in weissen Nebeln
der Himmel steht da violett
(……………… rezenziert 26.12.2017)
wo ist der laue Wind an den Beinen
wo Lerchengejubel in weiten
nassen Wiesen voller Schilf

Kirchturm darf ich nochmals
an dir lehnen
und den warmen Oktoberwind verschlingen
(……………… rezenziert 26.12.2017)
und nach oben schauen
und Rätseln?

« Letzte Änderung: 03 Januar 2010

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