Kategorie-Archiv: Träumeschäume

Die Geisterreiterin (Angefangen Ende Oktober, Review 11/18)

Durch die Endoktobernacht reitet einsam der Ritter
mit Rüstung und Schwert auf seinem schweren Rappen.

Es ist nebelig im Wald
und es bilden sich Kristalle an den Tannenspitzen.

Er reitet zum Kampf,er ist in Gedanken in der Schlacht
und er will in Wahrheit zurück in seine Burg nach Hause zu seiner treuen Gattin und den Kindern.

Er prescht durch den Wald in ein Flusstal, die Nebelschwaden werden immer dicker,

fahl glitzert der Mond….
Und auf einmal –
teilt eine Gestalt die Nebel in Fetzen.

Ein Apfelschimmel mit einer Ritterin in einer weiss-silbernen Rüstung
aus Fischschuppen rast durch den Dunst.

Er zückt das Schwert, sie ist ein Geist,
eine Bedrohung!

Ihr Haar ist engelsgleich weissblond und
es schimmert unter dem Helm hervor.
Er sieht unter ihrer Rüstung weissen Organza.

Sie stürmt an ihm vorbei, ihre Apfelschimmelstute schäumt und bläht die Nüstern,
als sie vor seinem Schwert steigt und scheut,
kann er einen Monemt die Augen der Geisterreiterin in der Gesichtsrüstung sehen,
sie sind tiefgrün wie die Augen einer Raubkatze,
mit Sorgenfalten, mit Lachfalten.

Er sieht ihre Augen Nachtgrün,Graugrün wie das Meer,
Braungrün wie das Moos.
In einem Moment treffen ratlos seine Augen ihre.

Sein Pferd erschrickt vor ihrem Blick und tritt zurück,
die Berberstute schreit mit blutigschäumenden Nüstern
dreht sich und donnert zurück in die sich
hinter beiden schliessende Finsterniss.

Die Geistereiterin galoppiert zum Meer, Tränen stehen ihr in den graugrünen Augen.
Sie ist verwirrt, etwas hat sich verändert, ihr Geisterdasein war für einen Augenblick zu Ende.

Sie dachte für einen Augenblick, einen Herren gefunden zu
haben einen Kämpfer wie sie. Die meergrauen Augen ihrer
Vollblutstute blicken sie an.

Sie streichelt ihre Nüstern und das Fell dieses göttlichen Tieres.
Und wirft ihre Schüppenrüstung ins Meer.

Und beide gleiten ins warme Wasser, sie nackt in weissem Organza und ihr Pferd,
durch die Algen durch den Sand und die Muscheln
Sterne leuchten ihnen den Weg
sie baden
sie spielen in der Gischt
riechen den Duft
und dann werden beide müde
der warme Wüstenwind trocknet beide
der Panzer wird wieder hart
und in den Dünen geschützt von Meergras
gehüllt in Organza und einem Panzer aus Schuppen
schläft hinter der erhabenen Gestalt einer Apfelstute – die Geisterreiterin

Stacheldrahtzauntraum und dann komische Fortsetzung

In diesem Traum lebte ich in einer seltsamen Umgegend, dunkel –
weiss nur noch Teile, jeder Versuch zu fliehen endete in einem schmerzvollen Landen in einem Stacheldrahtzaun. Sogleich wurde ich medizinisch versorgt aber, im Gesicht und in den Händen blieben Teile der Splltter, die höllische Schmerzen verursacht haben. Ich kämpfte nochmals gegen etwas Unsägliches, und 2 Zähne brochen aus meinem Mund, der eine war total weg der andere blieb als schwarzer Stift.

Dann schwebte ich weg.

Und tauschte die Szene in einem weiteren Traum. Eine mittelalterliche Kloster und Universitätstadt. Wie Weimar? Genau weiss ich es nicht. Es waren Gestalten da die aussahen wie eine Mischung aus Mönchen und Mormonen.

Verfolgt- nur ein Traum – Fragment

Verfolgt (Nacht von 10. auf 11.10.2007)

Lese , lese mir ist übel.
Wie kann man solche Wörter schreiben?
Ekelerregend in ihrem Zusammenhang weil es natürliche Vorgänge sind, die mit diesen Worten beschrieben werden?
warum dann diese Worte in diesem Zusammenhang, wenn das alles so natürlich ist?

Wenn die Schreiber, die das erlebt haben der Kontext dieser Worte verletzt warum benutzen sie diese dann in diesem Zusammenhang? Mitgefühl und Verständnis suchend?
Oder ist das was noch ganz anderes. Ich ahne etwas.

Bin müde.
Liege im Bett es ist weich und warm. Denke an schöne Sachen.
Doch in meinem Gehirn ist etwas, das hinterrücks kommt.

Schlaf ein.
Falle und falle zuerst ist es nur warm und dunkel, dann beginne ich zu träumen. Ich falle an Landschaften vorbei, in den ich schon oft in meinem Träumen war. Dem Haus am Wald, dem Strand der in drei Richtungen abgeht, einer in eine Lagune, eine aufs offene Meer wo Delphine zu sehen sind un eine die in eine Art Fluß Delta mündet, Brachwasser, wo sich Süß- und Meerwasser mischen und ich denke
das ist der Endpunkt meiner Traumreise nach Indien die Pegnitz hoch.

Ich sinke und falle durch diese Landschaften und Szenarien bis ich an einem Ort lande, der teilweise bekannt scheint. Ein Platz von dem vier Wege abzweigen. In der Mitte ist eine halbverfallene Klosterburg. Ich stehe auf und sehe mich um.

Niemand ist da aber ich höre von fern die Stimmen mit den Ausdrücken.
Mir ist kalt, ich möchte zu den Wegen die zum Meer führen.
Sehe die vier Wege bemoost, nicht gradlinig sondern verschlungen, man kann nicht sehen was em Ende ist. Bin orientierunglos. Taste mich vor bis zu einem Fenster der Klosterburg und sehe: Eine Versammlung von Mönchen die beten. Alter gehauerner Stein und Kerzen vor einem Kreuz aus roh gschnitztem Holz.

Trotzdem fühle ich Unbehagen und will weiter zum Meer. Es ist düster und nebelig.
Ich laufe ein Stück gerade auf dem Weg nach Norden. Doch da taucht eine Gestalt in Lumpen auf, sie stürzt sich auf mich, berührt mich und ich rieche Moder aber einen Moder unbekannter, anderer Art. Ich kann ihr Gesicht nicht sehen. Sie schneidet mich, sie sticht mich mit Messern.

Höre die Stimmen aus den Worten „Klingen sind mein Gott, wie schön wenn Blut fließt“. Kann mich befreien und renn den Weg nach links. Doch da kommen noch mehr von diesen Gestalten in Sackleinen.

Renne zurück und sehe in der Klosterburg durch das Fenster. Das Kreuz am Altar wandelt sich. Es hat nun statt dem Kreuz noch mal vier Querstreben bekommen und sieht aus wie das geometrische Gerüst eines Sternes. Ich renne den Weg nach rechts und sie holen mich ein und hauchen diese Worte, ich renne nochmals zurück zur Burg. Immer noch beten die Mönche, das Sternenkreuz hat sich nun zu einem Druidenkreuz gewandelt.

******Selbst zensiert 03.11.2018***********************

Mit letzter Kraft krieche auf allen Vieren ich den Weg nach unten (den Weg nach Süden?) und entkomme.

(NochFragment)

ich falle und falle in einen tiefen süssen Traum …