Kategorie-Archiv: Träumeschäume

Da haben wir wieder so einen Traum von heute nachmittag

Nach einer Zeit, die permanent von Krisen geschüttelt wurde, die ich eigentlich nicht verschuldet habe und seit Herbst 2019 immer geballter auftraten und dann in der Conona-Zeit noch immer heftiger, habe ich sowieso schon seltsame Träume.

Heute den folgenden: ich hatte in einem eher bäuerlichen Ort in Deutschland eine Ferienwohnung gemietet. Sie war in einem alten Haus.

Ich verliess dann die Wohnung am ersten Tag zum ersten Mal um in einem abgeschirmten Garten gegenüber Leuten zu helfen. Unsere Tätigkeiten durften aber nicht entdeckt werden und als weitere Leute zu kommen schienen, flüchtete ich dann in einen Nebeneingang des Hauses, in dem meine Ferienwohnung war. Davor hatte ich noch Getränke gefunden, die ich mitgenommen hatte von der letzten Party (die fand auch in einem Traum statt) woanders, weil ich sonst befürchte hatte, nichts zu trinken zu bekommen, was mir von einer Beobachterin bestätigt wurde, man müsste sehr weit fahren mit dem Auto, um etwas kaufen zu können.

Dort in dem Gebäude landete ich in einer Art mittelalterlichem Burg mit Treppen, gefährlichen Abbrüchen von Wegen – Aufstiege endeten und ich war ziemlich verwirrt. Ich wollte eigentlich nur in meine Wohnung. Dann fand ich einen weiteren Aufgang aus dem Kirchenmusik toll klang – jemand spielte eine Orgel!

Da war eine Kapelle und ich wollte mich dazusetzen, fand aber keinen Platz und neben Männer durfte ich mich nicht setzen. Ich stellte mich hin bekreuzigte mich und knickste ….

Als ich mich umblickte, erkannte ich, dass es eine rumänische Kirchengemeinde war, Frauen mit Tracht und Kopftüchern. Dann kam eine singende Frau auf mich zu (ohne Kopfbedeckung) die wie eine Opersängerin aussah, ich begann mitzusingen ….

Als das aus war, versuchte ich wieder zurückzukommen, es gelang mir aber nicht, auch wenn ich versuchte zu fragen – keine Antwort. Meine Getränke fand ich auch nicht mehr.

Irgendwann war ich immerhin in der Lage den Traum zu beenden. Er war mit zuviel und zu blöde. Ein Zeichen aber wie das Unterbewusstsein mit der Hilflosigkeit existentiell kämpft.

Seltsamer Traum von Charly meinem letzten Hund

Gestern Nacht träumte ich von Charly meinem letzten Hund, einem Riesenyorkshireterrier, mit dem ich grossgeworden bin und mit dem ich viele Tage und Wochen in Kirchahorn auf einer Schmetterlingswiese und in Haselnusshecken verbrachte. Er war ein Geburtstagsgeschenk von Mama an Papa und ich war mir ihr beim Züchter. Charly wollte meine 70iger Plateaubastschuhe auffressen und ich war verliebt in ihn, weil er so eigen war. Charly kam zu uns und er durfte als Hundebaby auf mindestens 6.000 qm gross werden und selbst im Stadthaus hatte er einen Garten im Innenhof – es gab somit kein Gassi und Auslaufproblem. Ich weiss noch die erste Nacht in Kirchahorn, er bekam ein Hundkörbchen mit Lammfell im Gang. Papa sagte ja streng, Hunde dürfen nicht im Bett schlafen und nicht vom Tisch essen, aber das kleine weinte im Schlaf …

Als ich morgens aufwachte, suchte ich Charly, er war nicht im Körbchen ….

ich schaute zu den Eltern ins Schlafzimmer und da war er bei Papa in die Decke gekuschelt …. sowas süsses sah ich selten.

Charly ist lange tot, aber heute Nacht träumte ich von ihm, er war wieder so fixiert und verletzlich und kuschelig zu seinen Bezugpersonen. Dann verletzte er sich in meinem Traum an einem Vorderfuss. Er knickte immer wieder ein und weinte und wir versuchten einen Termin bei einem präferierten Tierarzt zu bekommen. Wir waren im Auto unterwegs, Charly hatte Schmerzen, aber keine Chance für einen Termin.

Dann sagte ich zu Mama: lass uns dann doch hier in die Tierklinik fahren und wir machten das auch. Die Tierärztin kam sogar zum Auto und ich gab ihr Charly in die Arme. Ein paar Sekunden dauerte es, und Charly kam in meinen Schoss es tat ihm nichts mehr weh. Er wollte nicht zu der Tierklinik. Tat ihm was weh, weil er nicht genug Aufmerksamkeit bekam?

Schlüsseltraum für mich? Ich weiss es nicht.

Das letzte Bild in dem Traum war, dass wir beide auf der Wiese wieder sassen, inmitten von Blumen und SchwalbenschwanzSchmetterlinge – Hund und Mensch uns erkunden. Was wollen wir voneinander?

Charly entfernte sich von mir, als ich nach Erlangen auszog, meine Eltern waren seine Sehnsuchtspersonen dann … für sie vielleicht Tochterersatz

Charly wurde älter, nachdem ein grosser Hund ohne Kontrolle ihn gebissen hatte, gings bergab …. ich kann nicht alles schreiben was da war

Meine Mama brachte ihn zum Tierarzt – einschläfern, sie sagte er sah erlöst in ihren Armen aus

Danke lieber Gott für die Zeit mit ihm

Traum 30.01.2020

Nach einem wunderbaren Geschäftsessen, langer Heimreise war es erstmal schwierig zur Ruhe zu kommen, dann kam ein sehr nebelhafter Traum: Nach dem Tod meiner Eltern wohnte ich bei so etwas wie Pflegeeltern. Es war schon seltsam dass ich meine Computer nicht mehr hatte, sondern nur noch einen, an dem ich im Wohnzimmer der Kuckucksfamilie arbeiten konnte, was nicht gerne gesehen war. Mein eigenes Zimmer tauchte im Traum nicht auf, oder ich kann mich derzeit nicht erinnern. Doch da war etwas mit Schränken und Klamotten, die immer hinundhersortiert wurden. Ich fühlte immer mehr dass ich nicht erwünscht war, nicht gerne beim Essen gesehen war, und fragte dann: „Ist es besser ich ziehe aus?“ Und dann sagte die Ersatzmutter, die mich sowieso nicht mochte: „Ja“. Ich fragte: „Wann?“ Sie: „Sofort“. Ich fragte ob ich noch Geld geben sollte (wenn ich auch nicht wusste warum, weil ich war ja Pflegekind. Sie sagte: „soviel du hast.“ Ich machte meinen Geldbeutel auf, der voller Hunderter war und warf ihr alles hin und verschwand, ich hatte keine neue Heimat und dann war der grausame Traum aus.