Hochinteressante Forschung zur Lumbo-Zeit

Sehr wichtige und m.E. oft vernachlässigte Infos findet man hier:
(entweder spinnt WP oder wir spinnen gerade beide, man konnte doch mal
normal einen Link definieren?)

https://www.lokalkompass.de/duesseldorf/c-ratgeber/der-schmerz_a1442925?fbclid=
IwAR3exjlKDcgwwtTc0O2wqHhzmY7afCc_N8BtgY9_zmq-yxdN8_58qcCAL-I

Schrecklicher Lumboabend – dennoch Einschlafhaltungsstudie wie angesagt

Heute war es besonders schlimm, also wieder neue Analyse machen am Wochenende ….

Also vorher wenn ich mich freudig ins Bettchen legte begann ich meist gerade liegend und schlug oft erst den rechten Fuss über den linken, was ich mir dann meist entsagte, weil ich dachte, das wäre vielleicht ungut.

Konnte links oder rechts liegend beides gut schlafen.

Seit Beginn der Krise kann ich nur noch rechts liegend einigermassen ruhen, also liegt Hüfte und Oberschenkel rechts direkt in der Matratze. Gerade und links liegen geht gar nicht …

Lumbo-Zeit, Gedanken zu sprechen oder schweigen

Vorhin habe ich mir vorgenommen, andere nicht mehr mit so vielen Details zu quälen vor mir (sie haben ja bestimmt genug mit dem sie auch beschäftigt sind), ich schreibe so gut es geht alles hier hinein.

Die ärztliche Unterstützung finde ich derzeit nicht sehr aufbauend. Tipps kommen eher sparsam. Rückrufe sind kaum möglich. Tja …

Im Internet gibt es viele Informationen, leider sind die Diskussionen die ich bisher in Foren fand aber auch eher sehr sparsam. Fachliche Informationen ziemlich widersprüchlich.

Bericht über meine derzeitige Leidensphase (offiziell betitelt Lumboischialgie bis in den rechten Oberschenkel)

Vorhin – als ich wieder einmal nicht mehr richtig laufen konnte, wenn auch nicht noch schlimmer als bis heute – habe ich beschlossen, sehr viel über diese Phase hier niederzulegen.

Bisher war ich, soweit ich mich erinnern kann, nur einmal eine Woche nach einem Zahnarzteingriff krankgeschrieben, damals bin ich nach 3 Tagen freiwillig wieder zur Arbeit zurückgekehrt. Als Schulkind einmal wegen Armbruch und einmal wegen Mumps, aber das zählt nicht so wirklich. War kein Arbeitnehmer und ich glaube auch nicht so lange Zeit.

Länger krankgeschrieben zu werden als Arbeitnehmner, glaube ich (ausser man muss ins Krankenhaus) klingt allgemein betrachtet so super. Endlich kann man ausschlafen, alles mögliche tun zu dem man sonst nicht kommt, die Freizeit geniessen, ist frei vom Arbeitsdruck.

Aber wenn man auf einmal vor lauter Schmerzen fast nichts mehr tun kann, was man sonst gerne tat? Wenn für geliebte Spaziergänge die 3-fache Zeit für die Hälfte der Strecke gebraucht wird und man manchmal sich vor Angst was an Schmerzen kommt, gar nicht mehr raustraut?

Man wegen nächtlicher Schlaflosigkeit am Tag viel länger schläft, als man eigentlich möchte? Und nicht mal die einfachsten Erledigungen im Haushalt hinbekommt, nicht besonders gesund kochen kann?

Welche Zweifel und Ungewissenheiten dann zusätzlich seelische Probleme noch produzieren, es ist unglaublich – ich werde versuchen davon hier zu berichten, so gut ich es schaffe.

Wie Träume den Zustand der menschlichen Seele aus dem Unterbewusstsein darstellen

Das Jahr 2020 war schon seltsam und es gab auch eine Fortsetzung vom Herbst 2019, mysteriöse und unerklärliche traurige Dinge. Ab dem 18.03. 2020 kam Corona hinzu, aber das war es nicht alleine. Erstmal will ich mich nicht mit den Details aufhalten. Nur den Traum schildern erstmal, der nach nochmal widrigeren Umständen kam in der Nacht vom 03. auf 04. 08. 2020. Im Traum war schon wieder ein Umzug geplant, ich hatte kurz Kontakt zum Ur-Ex, keine Ahnung wieso. Oder meine Suche von Sachen. Dann wollte ich Sachen wegbringen und erwischte die falsche S-Bahn und landete im Norden Nürnbergs an der Station „Baum“, da ist es wunderschön. Da musste ich aber nicht hin und fragte dann, wie ich zurückkomme, man konnte mir nicht helfen und ich stolperte und rannte zu einer anderen Station zurück. Als ich da auf eine S-Bahn zurück wartete, rammte mich fast ein Auto, ich erschrak, ich sah keinen der das Auto lenkte und es drohte gegen ein Sandsteintunnel zu prallen oder in den Gegenverkehr zu rasen und ich warf mich gegen das Auto. Es schlitterte langsam an die Wand neben dem Tunnel und ich sah ein Baby …. ich schrie um Hilfe …. irgendwann kam ich Hilfe und ich sah dann, dass die Mutter am Steuer erwachte …. sie muss beim Fahren ohnmächtig geworden sein. Sie beschuldigte mich dann, den Unfall verursacht zu haben.

Später waren dann noch mehr Dinge die ich nicht mehr im Einzelnen gerade reproduzieren kann.

Isabella – Einsamkeit und noch viel mehr (11.04.2020 Ostersamstag)

Weinend sass sie, die edle Frau am Fenster ihrer Burg hoch über Valsinni im Exil. Sehnte sich nach ihrem Liebsten, obwohl nicht wusste, ob ihre Liebe jemals wirklich geteilt wurde … sie sah mit tränenüberflossenen Augen über das Städtchen hinab und sang leise „Siriiii, Siriiiii …“ Auch wenn sie auf den Fluss poetisch schimpfte, liebte sie ihn vielleicht am meisten, so ähnlich innig und dennoch zerissen, wie sie Gott liebte. Nur erzürnte sie es manchmal, die Gewissheit zu haben, dass er weiterfliessen darf, schon nachdem sie ihr grausames Schicksal eingeholt haben wird, für Jahrhunderte hinweg – er wird leben und sie nimmer mehr ….

Apokalyptische Stimmung

Seit Tschernobyl habe ich so eine Stimmung nicht mehr erlebt …. meine Eindrücke über die mögliche Pandemie durch Corona werden nach und nach gefüllt …

Nachdem es 2 infizierte Ärze in Erlangen gibt und eine Familie in Nürnberg isoliert wurde, haben die richtigen Hamsterkäufe heute begonnen – wie asozial das ist

Uns werden Geschichten erzählt … „Wir sind gewappnet!“ Wer wenn nach und nach immer mehr Ärzte und bestimmt auch irgendwann Pflegepersonal betroffen sind? Und gegen was sind wir gewappnet? Wir wissen ja nicht mal genau was Corona macht. Wir haben nur symptomatische Behandlungsmethoden, keinen Impfstoff und Fieber zu haben ist seit Neuestem auch kein Anzeichen, dass es sich nicht um eine „normale“ Grippe handelt. Zuerst hiess es der Virus verbreite sich über Tröpfcheninfektion, jetzt auf einmal wird veröffentlich er könne sich z.B. auch über Kontakt mit Fäkalien verbreiten

Mir macht nicht soviel Sorgen dass ich an einem solchen Virus sterben könnte, sondern die Vorstellung was allgemein so passiert und passieren kann von Isolation über der Aushebelung von Grundrechten, Panik und Plünderungen.

Endlich mal was wissenschaftlich Profundes https://www.mpg.de/1156575/Bakterien_Viren_Koevolution

Woran ….

erkennt man, dass man jemanden etwas bedeutet, oder zumindest bedeutet hat?

Gedicht in Gedenken an die Leiden der Isabella di Morra

Schatten meiner selbst bin ich –

da du mich verbanntest

so, als ob du mich –

niemals kanntest.

Traum 30.01.2020

Nach einem wunderbaren Geschäftsessen, langer Heimreise war es erstmal schwierig zur Ruhe zu kommen, dann kam ein sehr nebelhafter Traum: Nach dem Tod meiner Eltern wohnte ich bei so etwas wie Pflegeeltern. Es war schon seltsam dass ich meine Computer nicht mehr hatte, sondern nur noch einen, an dem ich im Wohnzimmer der Kuckucksfamilie arbeiten konnte, was nicht gerne gesehen war. Mein eigenes Zimmer tauchte im Traum nicht auf, oder ich kann mich derzeit nicht erinnern. Doch da war etwas mit Schränken und Klamotten, die immer hinundhersortiert wurden. Ich fühlte immer mehr dass ich nicht erwünscht war, nicht gerne beim Essen gesehen war, und fragte dann: „Ist es besser ich ziehe aus?“ Und dann sagte die Ersatzmutter, die mich sowieso nicht mochte: „Ja“. Ich fragte: „Wann?“ Sie: „Sofort“. Ich fragte ob ich noch Geld geben sollte (wenn ich auch nicht wusste warum, weil ich war ja Pflegekind. Sie sagte: „soviel du hast.“ Ich machte meinen Geldbeutel auf, der voller Hunderter war und warf ihr alles hin und verschwand, ich hatte keine neue Heimat und dann war der grausame Traum aus.

Gedanken zum Altern

Es heisst so oft, es wäre schön zu altern. Man sei weiser, bedächtiger, ruhiger. Falten im Gesicht wären Zeichen davon. Daran zweifle ich, man muss nur sich eingestehen dass man zu müde geworden ist, für Dinge zu kämpfen, die einem früher wichtiger waren und manche man einfach körperlich nicht mehr so leicht schafft. Dass die Motivation immer mehr sinkt. Und ich bezweife, dass die Gefühle dabei so angenehm sind.

Man sagt bei Männern wären graue Haare und Falten interessant, bei Frauen auch und auch die anderen Veränderungen die mit Hormonspiegeländerungen zu tun haben und unter denen Männer nicht – oder nicht so sehr leiden?

Gewebsschwäche, Krampfadern, Abbau der Fettstrukturen welche die Haut prall erscheinen lassen. Flüssigkeitseinlagerungen, die das Oberlid verengen, weniger volle Lippen …. es gibt so viele davon.

Macht man denn wirklich die Fehler aus der Jugend nicht wieder nur unter veränderten Vorzeichen?

Lost of Paradise

Vielleicht ist man dann endlich frei, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, weil man alles schon verloren hat … nur, wollen wir wirklich frei sein?

Allerheiligen, Barock und/oder Halloween

Was haben die drei Schlagwörter miteinander zu tun?

Erstmal ganz simpel: Der Feiertag Allerheiligen soll Anlass sein, der Heiligen und der Toten zu gedenken und beides, Tote und Lebendige, Heilige und Unheilige zusammenzuführen. Das macht Halloween eigentlich auch, nur die kommerzielle Hype darum ist neoamerikanisch, der Ursprung ist einmal katholisch-irisch und dann noch keltisch-heidnisch.

Im Barock war das „memento mori“ allgegenwärtig. Viele Symbole errinnern an die des Halloween, wenn ihnen auch der kommerzielle Charakter fehlt.

Links dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Halloween

https://de.wikipedia.org/wiki/Memento_mori

Allerheiligen

Die Luft ist klar,
die Sonne vergoldet die Bäume.
Es ist, als flögen Seelenwolken umher,
von allen, die wir lieben,
von den all den Heiligen,
es ist, als könnten wir sie riechen ..

Deine Seele ist eine Harfe (poem for my second soul and once posted in his blog)

 Deine Seele ist eine Harfe
 jede Seite ein Ton deines Inneren
 und deines Lebens
 Dur und Moll
 in Hochtönen
 und tieferen Tönen
 manchmal ist mir als fühlte
 ich einen Ton dieser Harfe
 egal wo ich bin
 manchmal kann ich
 eine Saite der Harfe berühren
 und es ist als würde
 ein Engel meine Hand führen
 einen Ton auf ihr zu spielen
 mein Finger bebt und zittert vor Ehrfurcht
 manchmal darf ich es nicht
 und dennoch fühle
 ich die Saiten deiner Seelenharfe

Neuestes

Bald sind schon wieder 365 Tage vergangen wie im Flug, manche mit schmerzlichen Momenten und längerem Flug, manche mit wunderschönsten Erlebnissen, diese flogen nur so vorbei. 

Das möchte ich mir zum Anlass nehmen, nach und nach endlich wieder meine Online-Tagebücher zu aktualisieren – so es mir denn gegönnt sei.

Das Kloster

Gestern war ich im Klostergelände Heilsbronn http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Heilsbronn und als ich dort im Refektorium sass kamen auch die alten Gedanken an den Traum wieder, Religionen Philosophien die Rosenkreuzer und ich kehrte im Traum in dieses eine Haus zurück ich weiss nicht welches es ist es kehrt immer wieder

Und diese Träume sagen mir der Mensch ist kein Nomade mehr

Träume können so schmerzen aber ……….

Der Rabe am See (Teil1)

Der Rabe saß auf einer Eiche am See
im Sonnenuntergang saß er und
sang ein Lied von uralten Zeiten
von wiederkehrenden Geschichten
rsee2
Von Liebe und Leid von Schmerz
und Einsamkeit und Trauer
der See fühlte sich mit Tränen
des singenden Raben
rsee1
Der Rabe klagte zu den Menschen
und bat sie die Augen zu öffnen
die Welt anzusehen
die Bäume, das Gras, die Sonne, den Mond

und er bat sie, ihr Leid anzunehmen
wie er sein Leid tragen muß
er sang sein Lied voller Schmerzen
in die versinkende Sonne

(Erstellt 25.5.2007/ für Rabengesang und Whoneveris)

Die Geschichte zu einem Obdachlosen im Ort (Zeitraum Oktober 2015)

Damals am Abend hat in der einheimischen Facebook Schwarzes Brett – Gruppe eine Frau namens Maria um Hilfe gebeten, weil sie einen Obdachlosen immer wieder sieht, auf einer Metallbank hinter einem Fachmarkt, Mitleid mit ihm hatte, ihm eine Decke gebracht und Essen immer wieder.

Laut seiner Schilderung lebt er seit 12 Monaten im Wald. Möglicherweise hatte ich ihn deshalb nie auf der Bank gesehen, an der ich oft vorbeikam, nur Reste, dass sich dort jemand oft aufhält. Zeitungen und Verpackungsmaterial.

Ich habe noch per PN dann Maria Tipps gegeben, an wen sie sich wenden kann, um ihm zu helfen, soziale Einrichtungen. Habe ihr aber auch meine Bedenken geschildert. Nicht alle, die bedürftig wirken sind harmlos und sie sollte sich keinesfalls ohne offizielle Hilfe zu sehr um ihn kümmern.

Es gab noch viele Bürger von hier die sich eingeschaltet haben, Maria war bei der Gemeinde und den anderen Stellen, die ich ihr nannte und jetzt schaut es sogar gut aus, dass er zumindest über den Winter eine Unterkunft
bekommt.

Zwar ist dies keine Dauerlösung, und macht das Grundproblem nicht weg, warum Menschen so aus der Gesellschaft wegbrechen oder gebrochen werden, ich habe mich lange mit dem Thema früher beschäftigt, teilweise wollen sie ja lieber als Outlaw sterben, als in die normale Gesellschaft zurückzukehren. Dafür gibt es mannigfaltige Gründe. Aber sowas kann sehr
schnell passieren es kann jeden treffen. Und ich stelle mir es nicht schön vor, im Wald schlafen zu müssen und auf Betteln angewiesen zu sein oder Mülltonnen nach Essbarem zu durchwühlen und immer alleine.

Weil es gibt hier – Gott sei Dank und hoffentlich noch lange keine Obdachlosen-szene wie in Nürnberg, wo sie gemeinsam frieren, saufen, aber wenigsten unter Gleichgesinnten sein können.

Ich bin echt tief berührt, dass es noch Menschen gibt, die sich den Armen so annehmen. Und er ist jetzt zumindest unter Beobachtung und Maria auch nicht mit dem ganzen allein. Heute brachte sie ihm wieder warmes Essen. Ich dachte es wird gut.

Aber Folgendes passierte dann:

Der Obdachlose – wie ich ja schon befürchtet hatte – wollte auf dem angebotetenen Weg nicht zurück in die Gesellschaft.

Maria hatte aufgegeben, sie kümmert sich jetzt lieber mehr um ihre Kinder, die Behörden zeigten nicht wirklich Engagement. Ich weiss auch nicht inwieweit das wirklich möglich ist.

Als ich dann bei Mama im Altenheim zu Besuch war, die Bank hinterm OBI ist ja gleich ums Eck, wollte ich nach ihm sehen, er war nicht da. Nur seine Spuren. Zeitungen auf der Bank, Bierflaschen und Abfall und Plastikhülsen immer noch, von etwas wo ich gar nicht wissen wollte was es ist.

Er wurde auch nie mehr gesehen. Es wurde vermutet, er ging den Weg zum Pegnitzgrund hinab, dort habe ich dann auch oft erfolglos gesucht. Ich denke er verschwand dort in einer Welt die ihm am nähesten war.

Möge G*tt ihn schützen … auch wenn das schon 5 Jahre her ist.

Es kam dann etwas, was mich tieftraurig machte: Bald nach dem Verschwinden des Obdachlosen wurde die Bank abmontiert, so als wolle man auf technisch pragmatischem Wege die Wiederholung eines solchen Falles prophylaktisch verhindern.