Gedanken zum Altern

Es heisst so oft, es wäre schön zu altern. Man sei weiser, bedächtiger, ruhiger. Falten im Gesicht wären Zeichen davon. Daran zweifle ich, man muss nur sich eingestehen dass man zu müde geworden ist, für Dinge zu kämpfen, die einem früher wichtiger waren und manche man einfach körperlich nicht mehr so leicht schafft. Dass die Motivation immer mehr sinkt. Und ich bezweife, dass die Gefühle dabei so angenehm sind.

Man sagt bei Männern wären graue Haare und Falten interessant, bei Frauen auch und auch die anderen Veränderungen die mit Hormonspiegeländerungen zu tun haben und unter denen Männer nicht – oder nicht so sehr leiden?

Gewebsschwäche, Krampfadern, Abbau der Fettstrukturen welche die Haut prall erscheinen lassen. Flüssigkeitseinlagerungen, die das Oberlid verengen, weniger volle Lippen …. es gibt so viele davon.

Macht man denn wirklich die Fehler aus der Jugend nicht wieder nur unter veränderten Vorzeichen?

Lost of Paradise

Vielleicht ist man dann endlich frei, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, weil man alles schon verloren hat … nur, wollen wir wirklich frei sein?

Allerheiligen, Barock und/oder Halloween

Was haben die drei Schlagwörter miteinander zu tun?

Erstmal ganz simpel: Der Feiertag Allerheiligen soll Anlass sein, der Heiligen und der Toten zu gedenken und beides, Tote und Lebendige, Heilige und Unheilige zusammenzuführen. Das macht Halloween eigentlich auch, nur die kommerzielle Hype darum ist neoamerikanisch, der Ursprung ist einmal katholisch-irisch und dann noch keltisch-heidnisch.

Im Barock war das „memento mori“ allgegenwärtig. Viele Symbole errinnern an die des Halloween, wenn ihnen auch der kommerzielle Charakter fehlt.

Links dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Halloween

https://de.wikipedia.org/wiki/Memento_mori

Allerheiligen

Die Luft ist klar,
die Sonne vergoldet die Bäume.
Es ist, als flögen Seelenwolken umher,
von allen, die wir lieben,
von den all den Heiligen,
es ist, als könnten wir sie riechen ..

Deine Seele ist eine Harfe (poem for my second soul and once posted in his blog)

 Deine Seele ist eine Harfe
 jede Seite ein Ton deines Inneren
 und deines Lebens
 Dur und Moll
 in Hochtönen
 und tieferen Tönen
 manchmal ist mir als fühlte
 ich einen Ton dieser Harfe
 egal wo ich bin
 manchmal kann ich
 eine Saite der Harfe berühren
 und es ist als würde
 ein Engel meine Hand führen
 einen Ton auf ihr zu spielen
 mein Finger bebt und zittert vor Ehrfurcht
 manchmal darf ich es nicht
 und dennoch fühle
 ich die Saiten deiner Seelenharfe

Neuestes

Bald sind schon wieder 365 Tage vergangen wie im Flug, manche mit schmerzlichen Momenten und längerem Flug, manche mit wunderschönsten Erlebnissen, diese flogen nur so vorbei. 

Das möchte ich mir zum Anlass nehmen, nach und nach endlich wieder meine Online-Tagebücher zu aktualisieren – so es mir denn gegönnt sei.

Das Kloster

Gestern war ich im Klostergelände Heilsbronn http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Heilsbronn und als ich dort im Refektorium sass kamen auch die alten Gedanken an den Traum wieder, Religionen Philosophien die Rosenkreuzer und ich kehrte im Traum in dieses eine Haus zurück ich weiss nicht welches es ist es kehrt immer wieder

Und diese Träume sagen mir der Mensch ist kein Nomade mehr

Träume können so schmerzen aber ……….

Immer muss man sich beschweren

Man zahlt Steuern und Steuern und Steuern, Versicherungen, Bankgebühren

und wenn man dann mal etwas braucht, von dem für das man eh schon bezahlt hat, muss man sich beschweren, beschweren, beschweren

nach dem zigsten Mal Beschweren geht es dann vielleicht wieder, warum?